Gaby Peters  
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Stefanie Matjeka // Text zur Einzelausstellung *gamification*
im Kunstverein Jahnstraße Braunschweig, 2014

Gaby Peters erschafft kinetische Objekte und Maschinen, deren Bewegung und Produktionsabläufe sie ins Absurde überführt und so eine kritische Reflexion der Beziehung zwischen Mensch und Maschine veranlasst. Statt effizient in Serie zu produzieren, verweigern sich ihre automatischen Prototypen und entwickeln ein teilweise unkalkulierbares Eigenleben. Dabei interessiert sich Gaby Peters besonders für das Moment der Bewegung, die entweder real vollführt wird oder erst durch die Rezeption des Betrachters entsteht. Sie setzt den Menschen in Beziehung zur Maschine und verdeutlicht deren gleichzeitige Nähe und Abhängigkeit. Gaby Peters Arbeiten sind ein ironischer Kommentar zu der zunehmenden Technologisierung unseres Alltags in Verbindung mit der Erschaffung künstlicher Intelligenzformen.